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Knebelburg

Die Chnebelburg gehört trotz der stark fortgeschrittenen Erosion noch immer zu den eindrücklichsten Holz-Erde-Burganlagen des Hochmittelalters.

Knebelburg

Die ovalförmige Anlage stellt einen Höcker aus Muschelsandstein der oberen Meeresmolasse dar. Zu seiner künstlich erfolgten Überformung zählen das Wall-Graben system, die Böschungen und die planierte Oberfläche des rund 10 Meter überhöhten zentralen Burgbergs. Die bebaubare Fläche des Burgplateaus beträgt rund 135 x 60 m; schwach erkennbar ist bis heute an dessen Rand ein umlaufender Wall, auf dem sich eine Palisade (hölzerner Vorgänger der Burgmauer mit Wehrgang) befand. Ihre «Chnebel» dürften für die Holzburg namengebend gewesen sein.
Die Burganlage, die wir uns ähnlich wie die nahe gelegene Aarberger Holzburg vorstellen dürfen, muss das Zentrum einer grösseren Herrschaft gebildet haben. Erinnerungen leben einzig noch in alten Flurnamen.

Unterhalb der Burg findet sich auf alten Karten südwestlich der Flurname «Herrenwald», südöstlich der Name «Tiergarten» als Hinweis auf ein Jagdgehege. Schriftquellen zur Burg finden sich keine. Das deutet darauf hin, dass die Anlage im 13. Jahrhundert bereits verschwunden sein dürfte und nicht wie viele ähnliche eine Erneuerung in Stein erfuhr und deshalb bis heute sichtbare Spuren hinterliess. Vielleicht war der Burgberg Sitz eines burgundischen Ministerialen.

Weitere Informationen erhalten Sie beim Archäologischer Dienst des Kantons Bern,
Archäologischer Dienst
 
Im April 2015 wurden die morschen Bänke ersetzt. Finanziert und aufgestellt wurden diese durch den Rotary Club Biel. Nun ist der Rastplatz wieder einsatzbereit.

Der ungedeckte Brätliplatz ist öffentlich und darf von jedem gern genutzt werden.
Die Anlage sieht toll aus und wir laden Sie ein, bei einem Spaziergang diesen Brätliplatz zu begutachten. Warum nicht gleich eine Wurst und etwas Holz mitnehmen und den Grill ausprobieren? Der Abfall muss wieder mitgenommen werden, es sind keine Abfalleimer vorhanden.

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