Beim Neubau des Vorplatzes sind im Juni 2000 westlich des Gemeindehauses zahlreiche Skelette zum Vorschein gekommen. 23 Gräber konnten dokumentiert werden.
Im März 2003 konnte der archäologische Dienst westlich des Gebäudes Hohlenweg 7 die vermutete Kirche nachweisen. Dokumentiert sind die Grundmauern von zwei Gebäuden, wobei das ältere beim Bau des neueren abgerissen wurde.
Bild 1: Die Grabungsleiterin Frau
Christine Kissling
Auffallend sind die vielen Kinder, welche hauptsächlich entlang der Nord- und der Westfassade bestattet worden sind (Traufkinder). Ein Neugeborenes wurde im Gebäudeinnern freigelegt (Bild 2).
Einige wenige römische Keramikfragmente konnten in den verschiedenen Planien nachgewiesen werden, aber als Beweis sind sie dennoch dürftig und könnten auch zufällig dorthin gelangt sein (Auszug aus Synthese Grabungsfläche).
Bild 2: Neugeborenes (rechts) im
Gebäudeinneren
Wir sind gespannt auf die Schlussberichte des archäologischen und des anthropologischen Dienstes des Kantons.